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Für die Einpersonenunternehmen der UBIT Wien

Wie Kooperation gelingt

Erfolg in Kooperationen ist kein Zufall! Hier erfahren Sie die 10 wichtigsten Faktoren.

1. Interessen und Ziele beachten

„Wer sein Ziel kennt, findet den Weg!“(Laotse) Je klarer die Zielsetzung und Ausrichtung einer Kooperation ist, desto erfolgreicher ist sie. Identifikation der PartnerInnen, Begeisterung und die Akzeptanz der Herausforderung sind die Basis für konstruktive Kooperation.

2. Organisationsstruktur aufbauen

Kooperationen beginnen häufig als mehr oder minder lose Verbindungen unterschiedlicher PartnerInnen. Vorteile entstehen für eine Kooperation häufig erst dann, wenn sie sich eine rechtlich eigenständige und verbindliche Rechtsform gibt. Arbeitsabläufe können effizient organisiert und Synergiepotenziale systematisch ausgebaut werden. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch die Regelung von Haftungsfragen und Vertretungsbefugnissen.

3. Alle PartnerInnen einbeziehen

Alle AkteurInnen müssen an einem Strang ziehen. Eine Kooperation ist nur so stark wie ihr schwächstes Mitglied. Über Ziele und Maßnahmen sollte unter allen Mitgliedern Konsens bestehen.

4. Spielregeln aufstellen

Verlässlichkeit und gegenseitiges Vertrauen sind wichtig. Spielregeln – auch in Form eines Vertrages – unterstützen bei Interessenskonflikten und helfen, leichter Lösungen zu finden.

5. Teamarbeit wichtig nehmen

Die Zusammensetzung der Teams ist entscheidend. Engagement ist genauso wichtig wie fachliche und die soziale Kompetenz der PartnerInnen. Wichtige Steuerungsgrößen sind auch Größe des Teams und die Vereinbarung verbindlicher „Spielregeln“.

6. Regelmäßige Treffen veranstalten

Regelmäßige Treffen sind die Basis, um Vertrauen zu schaffen. Engagierte Mitarbeit jedes Partners/jeder Partnerin ist erforderlich, um ein gemeinsames Ziel und eine gemeinsame Strategie zu erarbeiten, hinter der dann alle Beteiligten auch wirklich stehen.

7. Ressourcen sicherstellen

Zur Erfüllung der gestellten Aufgaben sind entsprechende zeitliche und finanzielle Ressourcen nötig. Diese sollten schon zu Beginn der Kooperation sorgfältig bestimmt werden, um  unliebsame Überraschungen bei der Umsetzung zu vermeiden.

8. Laufendes Controlling durchführen

Wie in jeder Organisation ist es sinnvoll, die gesteckten Ziele in gewissen Zeitabständen zu überprüfen. Mittels Evaluierung sollten die Ziele, die Maßnahmen und die notwendigen Ressourcen immer wieder neu hinterfragt werden. Auch die Zusammensetzung des Teams ist eventuell fallweise an neue Herausforderungen anzupassen.

9. Beratung und Impulse von außen

Moderation des Kooperationsaufbaus mit Hilfe eines externen Beraters bzw. einer externen Beraterin, der bzw. die auf den Prozess achtet, trägt insbesondere bei größeren Kooperationen zum Erfolg bei. Auch zwischendurch kann ein Impuls von außen sehr hilfreich sein.

10. Synergien schaffen

Es ist nicht nötig „das Rad immer wieder neu zu erfinden“.  Das Know-how, die Erfahrungen und Best Practice-Beispiele in anderen Kooperationen können das (Kooperations-)Leben wesentlich vereinfachen oder bereichern. Informationsaustausch mit anderen Kooperationen ist oft sehr nützlich.