Zwei reden miteinander - Ist das schon Kooperation?
Lorenz Zeilinger, Anwendungsentwickler, trifft sich mit Susanne Wagner, Studienkollegin und ebenfalls selbständig als Anwendungsentwicklerin, auf einen Kaffee. Lorenz Zeilinger erzählt seiner Kollegin von einem geplanten Projekt, bei dem er aufgrund des Umfangs Unterstützung bräuchte.
Susanne Wagner ist hellauf begeistert von der Idee und gerade auch ihre Inputs lassen die Projektidee spontan weiter reifen. Die beiden beschließen zu kooperieren.
Sie fragen sich, ist das denn überhaupt schon eine Kooperation? Welche Vorteile können wir daraus ziehen? Welche Rechtsform könnte unsere Kooperation haben? Wem gehören die Rechte an Susanne Wagners spontaner Idee?
Wie können die beiden sich bereits bei der Entstehung der Kooperation, bei der zwangsläufig auch an den Projektinhalten weiter getüftelt wird, schon absichern? Wie können weitere Kooperationen mit anderen PartnerInnen eingegangen werden? Was tun wenn es mal kracht oder wir die Kooperation beenden möchten?
Nun, zuerst einmal ganz von Vorne: Was bringt Kooperation eigentlich? In Lorenz Zeilingers Fall ergibt sich ein Vorteil durch die Ideeneinbringung Susanne Wagners, andererseits aber auch durch die Arbeitsteilung. Das Projekt wäre schlichtweg zu groß für ihn alleine. Das sind schon mal zwei große Vorteile für die beiden.

Mindmap erstellt mit dem Freeware Produkt Freemind.
Mindmap: Kooperationen - gemeinsam stärker!
- Auslastung der Kapazitäten
- Bürogemeinschaften
- Erfahrungsaustausch
- Gemeinsames Marketing
- One-Stop-Shop für KundInnen
- Bündeln von Ressourcen und Kompetenzen
- Gemeinsame Angebote
- Austausch von Arbeitskräften Urlaubsvertretungen
- Gemeinsamer Einkauf/Vertrieb
Was könnte eine Kooperation den beiden sonst noch bringen?
- Die beiden können sich gegenseitig über neueste Entwicklungen informieren – Kollegiale Beratung bringt’s einfach!
- Die gemeinsame Wettbewerbsfähigkeit kann verbessert werden, indem Lorenz und Susanne bspw. auch gemeinsam Werbung machen.
- Lorenz und Susanne können sich auch gegenseitig im Urlaub oder bei Krankenständen vertreten.
- Die beiden könnten sich bei Ausschreibungen die Arbeiten im ohnedies schon bürokratischen Bieterverfahren aufteilen.
- Susanne hat in ihrem Büro noch einen Raum frei. Lorenz will nicht mehr von zuhause aus arbeiten. Was läge näher als eine Bürogemeinschaft zu gründen.
- Und wenn nun auch schon eine Bürogemeinschaft besteht, kann ja nun auch gleich eine Einkaufsgemeinschaft gegründet werden. Das spart zusätzliche Kosten.

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